Dr. Sylvia Groß (AfD): Maximaler Schutz der Risikogruppen

Dr. Sylvia Groß (AfD): Maximaler Schutz der Risikogruppen statt Herunterfahren von Wirtschaft und Gesellschaft! In einer Pressekonferenz stellte die AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz ihre Initiativen für die kommende Plenarsitzung vor. Mit dem obigen Appell fordert die AfD-Fraktion einen Strategiewechsel bei der Eindämmung von SARS-CoV-2. Dazu betont Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Mittlerweile kann nicht mehr verschwiegen werden, dass der Anteil der über 70-Jährigen an allen COVID-19-assoziierten Todesfällen Ende 2020 bundesweit bei mehr als 88% lag. Vergleicht man den geringen Anteil dieser Alterskohorte an der Gesamtbevölkerung, wird das extreme Ausmaß des Risikos für diese Altersgruppe überdeutlich“. Dr. Groß weiter: „Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Rheinland-Pfalz mindestens 2.545 Infektionen in Alten- und Pflegeheimen registriert worden, so der SWR am 17.12.20. Bis zu zwei Drittel aller an COVID-19 Verstorbenen haben zuletzt in einem Heim gewohnt, zieht der Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Klinikum Nürnberg, Professor Gosch, sein Resümee. Das von der Landesregierung mehrfach betonte Versprechen, höchste Priorität dem Schutz dieser Risikogruppe einräumen zu wollen, ist bis jetzt nicht erkennbar. Das bisherige Testkonzept der Landesregierung ist viel zu löchrig, als dass es die alten und hochbetagten Menschen in den Pflegeinrichtungen auch nur annähernd schützen könnte; es wird der fatalen Situation nicht gerecht.“ Dr. Groß betont: „Die Hauptschutzmaßnahmen müssen an der Tür zum Pflegeheim beginnen. Wir fordern daher ein lückenloses Testkonzept, welches täglich sicherstellt, dass niemand (Pflegekräfte, Servicepersonal, Dienstleistungsanbieter, Leiharbeiter, Besucher, auch Lieferanten, etc.) ohne Nachweis eines negativen Testergebnisses in eine solche Einrichtung gelangen darf. Vor jedem täglichen Aufsuchen der ambulanten Pflegebedürftigen müssen die Pflegekräfte negativ getestet sein. Die hohen Infektions- und Todesfälle erfordern ein solches Vorgehen; wir sind das den Betroffenen schuldig!“ „In dem Maße, wie wir einerseits die Eintrittspforte für das Virus schließen, ist parallel eine Strategie zu entwickeln, die Wirtschaft und Gesellschaft zu normalen Zuständen zurückzukehren lässt“, so Dr. Groß abschließend.



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