Mandic – ein Vergewaltigerversteher? Teil 2

Meine antifeministische Freundin geht auf die „Kritik“ von Gutmenschen ein. Sie wurde sogar von Jurastudentinnen angeschrieben. Diese verstanden überhaupt nicht um was es ging. Eine (6. Semester, Abischnitt 1,0) behauptete sogar, im deutschen Strafprozess seien „deals“ überhaupt nicht möglich. Anwaltlich beraten verwies die Antifeministin auf § 257 StPO: Verständigung zwischen Gericht und Verfahrensbeteiligten (1) 1Das Gericht kann sich in geeigneten Fällen mit den Verfahrensbeteiligten nach Maßgabe der folgenden Absätze über den weiteren Fortgang und das Ergebnis des Verfahrens verständigen. 2§ 244 Absatz 2 bleibt unberührt. (2) 1Gegenstand dieser Verständigung dürfen nur die Rechtsfolgen sein, die Inhalt des Urteils und der dazugehörigen Beschlüsse sein können, sonstige verfahrensbezogene Maßnahmen im zugrundeliegenden Erkenntnisverfahren sowie das Prozessverhalten der Verfahrensbeteiligten. 2Bestandteil jeder Verständigung soll ein Geständnis sein. Viele Zuschauer monieren auch schlicht, „dass man Vergewaltiger einfach nicht verteidigen solle“. Dieselben Gutmenschen nehmen für sich in Anspruch die Spitze der demokratischen Phalanx zu bilden, welche antidemokratische Elemente aus unserer Gesellschaft zu säubern gedenkt. Man kann diesen Leuten nur wünschen selbst einmal falsch der Vergewaltigung bezichtigt zu werden. Frauen kann das freilich nicht passieren. Ich selbste berichte in Kürze selbst über besonders krasse Fälle von Falschbeschuldigungen aus meiner neueren beruflichen Praxis.



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