Jörg Nobis (AfD): „Gastronomie und Tourismus brauchen das Ostergeschäft!“

Jörg Nobis: „Gastronomie und Tourismus brauchen das Ostergeschäft!“ Die AfD beantragt in der heutigen Sondersitzung des Landtags, die im „Perspektivplan“ von Ministerpräsident Günther geplanten Öffnungsschritte für Gastronomie und Tourismus sofort umzusetzen. Außerdem sollen bei allen Lockerungen regionale Unterschiede berücksichtigt werden. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Gruppe im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Jörg Nobis: „Vor fünf Wochen hat Ministerpräsident Günther einen ‚Perspektivplan‘ vorgelegt, der sicher noch nicht das Gelbe vom Ei war, aber doch gewisse Perspektiven aufgezeigt hat. Maßnahmen und Öffnungsschritte sollten an einer Kombination aus Inzidenzwert und weiteren Faktoren ausgerichtet werden. Davon ist leider nichts mehr übriggeblieben. Der ‚dynamische Faktor‘ ist wieder in der Versenkung verschwunden, und der Inzidenzwert wird nach Belieben herauf- und heruntergesetzt. Und während für eine Reihe von Lebensbereichen und Branchen zumindest leichte Öffnungsschritte vorgesehen sind, bleiben das wichtige Übernachtungsgewerbe und weite Teile der Gastronomie weiterhin völlig auf der Strecke. In der Gastronomie bleibt es bei Placebo-Maßnahmen, die den Betrieben kaum helfen. Eine Perspektive fehlt weiterhin! Dass die Landesregierung nun der Gastronomie und dem Tourismus in unserem schönen Urlaubsland Schleswig-Holstein das Ostergeschäft vermasseln will, ist schlichtweg nicht hinnehmbar. Diese Branchen brauchen die schrittweise Rückkehr zur Normalität mehr denn je, ebenso die Bürger, besonders zu Ostern. Für viele sind ‚Frohe Ostern‘ mit einem Zusammensein im Restaurant mit Familie und Freunden oder einem Osterurlaub verbunden. Diesen wichtigen Lichtblick will die Landesregierung unserem Land jedoch verweigern. Mit ihrer Weigerung, diese Bereiche zu öffnen, schadet die Landesregierung unserem Bundesland nicht nur wirtschaftlich, sondern nimmt Bürgern und inländischen Touristen die Möglichkeit, ein positives, fröhliches Osterfest in Schleswig-Holstein zu erleben und so für das weiter sicher anstrengende Corona-Jahr 2021 die dringend benötigte Kraft zu tanken. Wir haben bereits darauf hingewiesen: Die Experten-Anhörung im Landtag hat klar gezeigt, dass weder die Gastronomie noch der Inlands-Tourismus ein hohes Infektionsrisiko darstellen. Dies weiß die Landesregierung also aus erster Hand. Zudem bestätigt das Robert-Koch-Institut, dass Gastronomie und Hotellerie ein niedriges Infektionsrisiko aufweisen und sieht in seinem Stufenkonzept vor, diese Bereiche zu öffnen. Wir fordern die Landesregierung auf, zumindest ihre eigenen Vorschläge aus dem ‚Perspektivplan‘ auch für die Gastronomie und für das Beherbergungsgewerbe umzusetzen, und zwar umgehend, so dass diese auch zu Ostern greifen können. Wir fordern weiter, endlich das regionale Infektionsgeschehen bei den Öffnungen zu berücksichtigen, und zwar nicht nur – wie bisher – wenn es um weitere Einschränkungen geht. Öffnungen etwa im Einzelhandel können in Kreisen mit seit Wochen niedriger Inzidenz kurzfristig erfolgen. Einschränkungen dürfen nicht mit Inzidenzwerten aus anderen Landesteilen begründet werden.“ Weitere Informationen: AfD-Antrag „Eine Perspektive für ganz Schleswig-Holstein“: https://www.afd-gruppe-sh.de/antrag/eine-perspektive-fuer-ganz-schleswig-holstein/



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