Volker Schnurrbusch (AfD): „Einseitige Schuldzuweisungen an Russland sind unberechtigt!“

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Volker Schnurrbusch, europapolitischer Sprecher der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag, zum Dringlichkeitsantrag zur Ukraine-Krise: „Wir sind erstaunt, mit welcher undifferenzierten Einseitigkeit und Anmaßung Russland als der Alleinschuldige in dem Konflikt hingestellt wird. Zur Diplomatie gehören mindestens zwei Parteien. In keiner Weise berücksichtigt der Antrag die nachvollziehbaren Sicherheitsinteressen Russlands. Ganz im Gegenteil, die Anrainerstaaten von Russland, insbesondere die Ukraine, werden von mehreren NATO-Mitgliedern militärisch aufgerüstet Gerade in Deutschland sollte nicht vergessen werden, zu welch großen Zugeständnissen die Sowjetunion 1990 im Rahmen der Wiedervereinigung bereit war. Im Gegenzug war vom Westen zugesichert worden, dass die NATO nicht bis an die russische Grenze ausgeweitet wird. Deutschland könnte ein Garant für eine gesamteuropäische Friedens- und Wirtschaftsordnung werden. Auch im eigenen Interesse Deutschlands sollte daher das Band mit Russland nicht zerschnitten werden. In der aktuellen Energiekrise ist Russland als Handelspartner lebenswichtig. Jede Drohgebärde sollte sich daher verbieten. Stattdessen sollte aus dem Landtag ein Signal der Verständigung kommen“



(Quelle)