Herrn Oberbürgermeisterin gibt’s nicht mit der AfD!

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Gegen den Gender-Terror in der Politik Politische Korrektheit ist das Motto der Stunde. Worte werden gestrichen, Kinderbücher überarbeitet und schließlich hält die vermeintliche politische Korrektheit auch Einzug in die Politik. Schon 2014 veröffentlichte die Stadt Düsseldorf eine „Arbeitshilfe“ für geschlechtergerechte Sprache. Aus der „Mannschaft“ wurde das „Team“, der „alte Hase“ durch die Fachkraft ersetzt und der „Jungspund“ gegen einen „unerfahrenen Menschen“ ersetzt. Und schon bald zog die Stadt Hannover nach, wo die Verwaltungssprache besondere Rücksicht auf jene nehmen sollte, die sich nicht als Mann oder Frau beschreiben. Auf den Gipfel getrieben wurde der Irrsinn schließlich in Weimar, wo die Geschäftsordnung des Stadtrates nicht nur gegendert wurde, – nein, sie wurde in weiblicher Form – und zwar in ausschließlich weiblicher Form – geschrieben. Das Stadtoberhaupt wird also mit „Oberbürgermeisterin Peter Kleine“ angesprochen, obwohl Herr Kleine eigentlich wie ein Mann zumindest aussieht. Ähnliches fand in dieser Legislaturperiode auch auf Bundesebene statt: Einen „Meilenstein für einen fortschrittlichen und effektiven Rechtsrahmen zur Unternehmenssanierung“ nannte Bundesjustizministerin Lambrecht den Gesetzentwurf für ein neues Insolvenzrecht. Das Gesetz sollte vor allem ein Meilenstein beim Thema gendergerechte Sprache werden und sorgte für allerlei Aufsehen: denn erstmals wurde ein Gesetz der Regierung ausschließlich in weiblicher Form geschrieben: die Rede ist also nur von „Arbeitnehmerinnen“, „Geschäftsführerinnen“ und „Verbraucherinnen“. Das Bundesinnenministerium hat dann gottseidank diesen Murksentwurf abgelehnt und eine sprachliche Überarbeitung gefordert. Begründung: Da das generische Femininum „zur Verwendung für weibliche und männliche Personen bislang sprachwissenschaftlich nicht anerkannt“ sei, bestehe die Gefahr, dass das Gesetz nur für Frauen gelten könnte, hieß es weiter. Dabei wächst in Deutschland die Ablehnung der euphemistisch „geschlechtergerechte Sprache“ genannten Begriffsverhunzung, die eigentlich anderes ist, als Orwell’sches Neusprech: 2020 hielten 56 Prozent nichts davon, nun sind es bereits 65 Prozent, die es ablehnen, Binnen-I, Sternchen oder irgendwelche Striche in der Schriftsprache und Kunstpausen vor der zweiten Worthälfte – zB Zuhälter_innen – in der gesprochenen Sprache zu verwenden. Als AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag wollten wir unter meiner Federführung eine Änderung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages erwirken, um eine bessere Lesbarkeit von Drucksachen durch den Verzicht auf Gendersprache zu erwirken und zusätzlich die Bundesregierung zwingen, zukünftig die „gendergerechten Sprache“ nicht mehr zu verwenden. Wir wollen keine Gender-Sternen, Doppelpunkte, Binnen-Is, Schräg- oder Unterstriche. Wir wollen eine verständliche Sprache, die jeder Bürger versteht und die jeden Bürger anspricht – keine Ideologiesprache, kein Neusprech und keine Sprachbevormundung! Zu den Anträgen geht es hier: Keine Verwendung der sogenannten gendergerechten Sprache durch die Bundesregierung Drucksache 19/30964 https://dserver.bundestag.de/btd/19/309/1930964.pdf Bessere Lesbarkeit von Drucksachen durch Verzicht auf Gendersprache (Änderung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages) Drucksache 19/30965 https://dserver.bundestag.de/btd/19/309/1930965.pdf



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