Mandant wegen Masken-Befreiung im Laden niedergerungen und angezeigt (8 Monate)!

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Heute Vormittag verteidigte ich meinen Mandanten vor dem Amtsgericht Freiburg. Seine Frau ging mit einer rechtmäßig verordneten Masken-Befreiung in einen Laden, hier wollte man ihr aber keinen Einlass gewähren! Seine Frau wurde gar ausgelacht, wodurch ein Streit zwischen dem Ladendetektiv und meinem Mandanten entstand. Da der Ladendetektiv nicht bereit war, seinen Namen preiszugeben, machte mein Mandant ein Foto zu Beweiszwecken. Daraufhin eskalierte die Situation. Der Ladendetektiv griff nach dem Handy und mehrere Leute versuchten, meinen Mandanten zu fixieren. Mein Mandant wehrte sich dann mit einem Pfeffer-Abwehrspray. Dies brachte die anderen Beteiligten jedoch dazu, meinen Mandanten unter Anwendung von Gewalt in einen Raum zu verfrachten. Die Staatsanwaltschaft wollte daraufhin meinem Mandanten insgesamt 8 Monate Freiheitsstrafe aufbürden! Während des Gerichtstermins konnten wir die Sache in eine gute Richtung drehen, sodass das Verfahren gegen meinen Mandanten gegen 80 Arbeitsstunden eingestellt wird. Es ist traurig, wie hier mit meinem Mandanten von der Seite des Einkaufsladens umgegangen wurde. Seine Frau hatte rechtmäßig ein Attest zur Maskenbefreiung, hier zeigt sich leider, wie sehr sich die gesellschaftliche Spaltung zuspitzen kann. Dennoch freut es mich, dass ich hier meinen Mandanten zielsicher vertreten konnte und alles zu einem guten Ende kam. Dubravko Mandic Ihr Rechtsanwalt in Freiburg Meine Kanzlei: www.kanzlei-mandic.de Alle meine Kanäle: https://linktr.ee/dubravko_mandic #corona #maskenzwang



(Quelle)