Alice Weidel: Bundesregierung muss bei den AKW-Laufzeiten einlenken

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Berlin, 18. Juli 2022. Dr. Alice Weidel, Bundessprecherin, erneuert ihre Forderung, die Bundesregierung müsse noch heute die Weichen dafür stellen, die Laufzeit der drei verbliebenen Atomkraftwerke zu verlängern. Eine Regierungssprecherin erklärte, die Frage der Atomkraftwerke sei für die Bundesregierung von Anfang an keine ideologische, sondern eine rein fachliche Frage gewesen. Man warte nun einen weiteren Stresstest der AKWs ab.

Dazu Alice Weidel:

„Langsam scheint der Bundesregierung zu schwanen, dass sie aus ideologischen Gründen Deutschland in den Blackout treiben könnte, wenn die letzten drei Atomkraftwerke am Jahresende abgeschaltet würden. Am Donnerstag sollen die turnusgemäßen Wartungsarbeiten an der Gas-Pipeline Nord Stream 1 ja fristgerecht enden und russisches Erdgas wieder nach Europa fließen. Fließt dann weniger oder wie bisher kein Erdgas nach Deutschland, weil etwa die Sanktionen gegen Russland nicht beendet wurden, muss die Laufzeitverlängerung der letzten drei Atomkraftwerke auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Denn sollte der Atomstrom zum Jahresende, wie von der Regierung geplant, wegfallen, müssten die Energieträger Kohle, Gas oder erneuerbare Energien mehr Strom produzieren. Das kann nicht gelingen. Erdgas beispielsweise muss wegen des Mangels und steigenden Preises aus der Verstromung genommen werden. Deshalb müssen die neuen Brennelemente jetzt bestellt und Personal gehalten werden, damit sie im kommenden Jahr den Kraftwerksbetreibern zur Verfügung stehen. Deutschland muss sich auf einen Energiemix aus verschiedenen Energieträgern verlassen können.“

(Quelle)